Allgemeines zum Fluggebiet Schauinsland


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Das Fluggebiet liegt im Naturpark Südschwarzwald und zu einem großen Teil im Naturschutzgebiet Schauinsland. Wir haben eine befristete und jederzeit widerrufbare Außenstart-/Außenlandeerlaubnis nach § 25 LuftVG. Pro Tag sind insgesamt maximal 30 Starts möglich. Aus diesem Grund kann es möglich sein, daß wir bei zu starkem Andrang das Fliegen von Gastpiloten/innen beschränken müssen. Schulungs-, Wettkampf- und kommerzielle Doppelsitzer-Flüge sind nicht gestattet.

In allen Phasen des Fluges ist zu den Einrichtungen der Schauinslandbahn mindestens ein Sicherheitsabstand von 100 m einzuhalten.

Ein größerer Abstand vermindert nicht die Chancen auf einen schönen Flug, erhöht aber die Sicherheit für Bahnbetrieb und Pilot/in.

Jeder Pilot ist für die Planung und Durchführung seines Fluges selbst verantwortlich. Haftungsrechtliche Ansprüche gegen den Geländehalter oder dessen Beauftragte können weder aus der Berechtigungskarte noch aus diesen Informationen abgeleitet werden.

 
 
 
 

Voraussetzungen


Der Schauinsland ist ein sehr anspruchsvolles Fluggebiet, insbesondere in Hinblick auf fehlende Außenlandemöglichkeiten auf dem Weg zum Landeplatz. Aufgrund der Geländeverhältnisse werden die Flugbedingungen schon durch geringe Änderungen von Windrichtung und Windstärke beeinflusst. Deshalb dürfen hier nur Piloten/innen fliegen, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • unbeschränkter Luftfahrerschein (B-Schein) und Mitglied in einem dem DHV angegliederten Verein in Deutschland
  • beschränkter Luftfahrerschein (A-Schein) und Berechtigungskarte und Mitgliedschaft im GSC Colibri oder im DGFC. Die Berechtigungskarte erhält man nach einer umfangreichen Einweisung ins Fluggebiet. Diese finden in der Regel monatlich statt (siehe Termine).
  • Ausländische Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz dauerhaft in Deutschland haben, benötigen zum Fliegen am Schauinsland den B-Schein oder die in Deutschland anerkannte österreichische Lizenz (SoPi-Schein). Eine ausländische Lizenz in Verbindung mit der IPPI-Card, wie sie für Gastpiloten (siehe nachfolgend) in Deutschland gültig ist, ist für diese Personen nicht ausreichend.

Ausländische Gastpiloten (kein Wohnsitz in Deutschland!!!) benötigen ihre nationale Lizenz sowie eine IPPI-Card der Stufe ParaPro 5.

Tandemflüge mit ausländischen Lizenzen sind in Deutschland generell nicht erlaubt. Ausgenommen hiervon sind österreichische und schweizer Piloten, die über eine nationale Tandemlizenz verfügen.

Eine Halterhaftpflichtversicherung nach deutschen Bestimmungen – die entsprechend nachzuweisen ist - ist in allen Fällen obligatorisch.

 
 

Startplatz


StartplatzDer Startplatz befindet sich in einer Höhe von 1180m NN (47°54'35" N 7°53'23" O) . Die Bereiche für Aufbau und Start sind zu beachten. Die Startschneise ist fast westlich (260°) ausgerichtet. Die meteorologischen Bedingungen müssen ein sicheres Erreichen des Landeplatzes an der Talstation zulassen. Die Holzschlägermatte ist kein für den Flugbetrieb zugelassener Landeplatz!

Bei Süd- und Ostlagen (auch geringer Windgeschwindigkeit) bestehen großräumige Leewirbel, auch wenn am Startplatz scheinbar gleichmäßiger Vorwind herrscht!

An anderen Plätzen - als dem zugelassenen Startplatz - darf am Schauinsland nicht gestartet werden. Top-Landing am Startplatz ist aus Sicherheitsgründen verboten! Da der gesamte Schauinslandrücken Naturschutzgebiet ist darf dort ebenfalls nicht gelandet werden.

Bei Zuwiderhandlungen erfolgt sofortiges Flugverbot.

Bahn außer Betrieb:

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Anfahrt zum Startplatz

Aus Umweltgründen ist die Schauinslandbahn zu benützen. Kann die Seilbahn ausnahmsweise nicht benutzt werden, sind Sammeltransporte durchzuführen. Die Fahrzeuge sind auf den öffentlichen, gekennzeichneten Parkplätzen an der Paßstraße abzustellen; der Platz an der Kurve oberhalb des Startplatzes ist ausschließlich dem Entladen vorbehalten.

Anfahrt Google Maps

 
 

Empfohlene Flugroute


Einweisung_-_Vorgesehene_FlugrouteNach dem Abheben wird zunächst in Richtung der beiden Windräder geflogen. Im weiteren Verlauf biegt der Pilot an der Holzschlägermatte leicht nach rechts ab. Dabei sollte die Höhe mindestens 1060 m betragen. Steht diese nicht zur Verfügung, sollte eine Außenlandung an der Holzschlägermatte geprüft werden. Der Weiterflug führt bei ausreichender Höhe über die Seilbahn und mit einem ausreichenden Hangabstand Richtung Mittelstation. Spätestens an der Mittelstation wird die Seilbahn erneut überflogen und in ausreichender Höhe erfolgt der Flug in die Position.

Im Flug sind jederzeit 100m Abstand zu Einrichtungen der Seilbahn einzuhalten!

 
 

Flugvorbereitung


Jeder Flug muß entsprechend der FBO vorbereitet werden. Gastpiloten/innen müssen sich mit dem Gelände vertraut machen. Wir empfehlen auch erfahrenen B-Schein Piloten an einer Einweisung am Schauinsland teilzunehmen.

Geeignete Wetterinformationen für das Fluggebiet Schauinsland haben wir hier zusammen gestellt:

Colibri Wetterübersicht

aktuelle Bedingungen:
 
 

Landung


Landeeinteilung SchauinslandJe nach Landeplatzwind (rechtzeitig Windsack beobachten!) erfolgt eine Rechts- oder Linksvolte und die Landung etwa in Höhe des Windsacks (siehe Bild). Bei einer Linksvolte ist darauf zu achten diese nicht über die Seilbahn/Talstation ausgedehnt wird. Der Landeplatz wird zügig verlassen. Das Zusammenlegen des Schirms erfolgt wie der Rückmarsch zur Talstation ebenfalls naturschonend in Bereichen geringen Bewuchses.

Die Landewiese wird zeitweise als Viehweide genutzt. Sollte Vieh auf dem Landeplatz weiden, bitte entsprechend rücksichtsvoll mit Abstand zu den Tieren landen. Weiterhin empfiehlt es sich, insbesondere wenn Jungvieh in der Herde ist, sein Gerät zügig zu raffen und außerhalb der Einzäunung zum Abbauplatz zu laufen.

Lageplan LP SchauinslandDas Landen an anderen Plätzen (z.B. auf der Bohrerwiese, Parkplatz der Schauinslandbahn) ist nicht gestattet.

 
 

Notfall


Rotes_KreuzTelefone für Notfallmeldungen gibt es sowohl bei der Berg- wie auch bei der Talstation. Über die Notrufnummer 112 können alle Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden. Erste-Hilfe-Material befindet sich am Startplatz hinter dem Info-Kasten und am Landeplatz am Schild
am Abbauplatz.

Sollte ein Hubschrauber eingesetzt werden, besteht während dessen Einsatzzeit Start- und Flugverbot. Von der Alarmierung des Hubschraubers ist die Schauinslandbahn zu verständigen. Dies gilt auch, wenn eine Störung (z.B. Baumlandung) eingetreten ist und keine Rettungsmaßnahmen erforderlich sind.

Die Bergwacht kennt sich im Gelände gut aus, benötigt aber von euch einige Hinweise zur Absturzstelle wenn sich diese nicht in der Nähe des Start- oder Landeplatzes befindet.
Das Tal zwischen den Windrädern auf der Holzschlägermatte und der Mittelstation (Spannstation) nennt sich Langenbachtal.

Haftung

Jeder Pilot ist für die Planung und Durchführung seines Fluges selbst verantwortlich. Haftungsrechtliche Ansprüche gegen den Geländehalter oder dessen Beauftragte bestehen aus der Nutzung des Fluggebietes nicht.

... zum Schluss

Wir bitten Euch unbedingt alle Regeln einzuhalten, um dieses Fluggebiet nicht zu gefährden.

 
 

Weitere Informationen


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Notfallkontakte Schauinsland 212.27 KB 208 downloads

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Geländeordnung GS Schauinsland 31.51 KB 3 downloads

Stand: 23.11.2016 ...

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Infoblatt Einweisung

Der Download und das Lesen dieses Infoblattes gilt nicht als Einweisung und ermächtigt nicht zum Flug am Schauinsland.  An einer Einweisung ist nach den oben aufgeführten Vorraussetzungen teilzunehmen.